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Abenteuer Afrika Safari - Beyond borders, beyond imagination

Willkommen in Namibia


GENERELLES

Fläche: 824 268 km2
Hauptstadt: Windhoek
Unabhängig seit: 21. März 1990
Erster Präsident: Dr. Sam Nujoma
Aktueller Präsident: Seine Exzellenz Mr. Hifikepunye Pohamba
Mehrparteiensystem
Demokratische Verfassung
Gewaltenteilung zwischen Executive, Legislative und Judikative
Säkularer Staat – Religionsfreiheit (90 % Christlich)
Medien- und Pressefreiheit
Namibia ist in 13 Regionen eingeteilt, die von Regionalräten verwaltet werden

UMWELT

Insgesamt 42 % von Namibia stehen unter einer Form von Umweltschutz. Eingeschlossen sind Private Wildparks und Naturreservate, touristische Konzessionsgebiete, kommunale Schutzgebiete, Wälder und freier Grundbesitz.
Höchster Berg: Brandberg (Königstein 2573 m)
Andere bekannte Berge: Spitzkoppe, Moltkeblick, Gamsberg
Ganzjährig wasserführende Flüsse: Orange, Kunene, Okavango, Zambezi und Kwando/Linyanti/Chobe
Trockenflüsse: viele, unter anderem Fish, Kuiseb, Swakop und Ugab

WIRTSCHAFT

Hauptbereiche: Landwirtschaft (vor allem Viehzucht), Bergbau, Fischerei, Tourismus
Bergbau: Diamanten, Uran, Kupfer, Zink, Magnesium, Cadmium, Arsen, Pyrit, Silber, Gold, Lithium, Minerale, Naturwerksteine (Granit, Marmor, Sodalith) sowie viele Halbedelsteine.
Landwirtschaft, Bergbau und Fischerei machen 25 % des BIP aus, während Tourismus einen Anteil von fast 4 % ausmacht.
Größter Arbeitgeber: Landwirtschaft
Schnellst-wachsender Sektor: Tourismus

PHYSIKALISCHE INFRASTRUCKTUR

5 450 km geteerte Straßen
37 000 km Sandstraßen
Häfen: Walfisch Bay, Lüderitz
Hauptflughäfen: Hosea Kutako International Airport, Eros Airport
Schienennetz: 2 382 km Schmalspur

SOZIALE INFRASTRUCKTUR

Ein Arzt pro 3 650 Patienten
Zwei Privatkrankenhäuser in Windhoek mit Intensivstationen
Mediziner
24-Stunden medizinischer Notdienst

BEVÖLKERUNG

+/- 2 200 000
Dichte: 2,5 Einwohner pro Quadratkilometer
240 000 Einwohner in Windhoek (15 % der Gesamtbevölkerung)
Amtssprache: Englisch
13 Regionen, 13 Volksgruppen
16 Sprachen und Dialekte
Alphabetisierungsrate: 65 %
Lebenserwartung: 56 Jahre
Wachstumsrate: 2,9 %
Schulen: 1 450
94 % der Kinder besuchen die Schule
Namibias Völker: Himba, San, Herero, Owambo, Mafwe, Masubia, Caprivi, Basters, Tswana und Menschen europäischer Abstammung

FAUNA

Großwild: Elefant, Löwe, Nashorn, Büffel, Gepard, Leopard, Giraffe
20 Antilopenarten
240 Säugetierarten, 14 davon endemisch
250 Reptilienarten
50 Froscharten
+/- 800 Vogelarten
Endemische Vögel, unter anderem: Herero Chat, Rockrunner, Damaraseeschwalbe, Monteiro-Toko

FLORA

14 Vegetationszonen
120 Baumarten
200 endemische Pflanzenarten
Über 100 Arten von Flechten
Lebende Fossilpflanze: Welwitschia Mirabilis
Die Kalahari im Osten des Landes macht 22 % von Namibias Gesamtfläche aus
58 % der namibischen Landschaft ist Savanne
Die restlichen 22 % sind Waldsavanne und Waldgebiete im Norden und Nordosten

KLIMA

Der durchschnittliche jährliche Niederschlag variiert zwischen spärlichen 10 mm an der Küste und 700 mm im Nordosten.
55 % des Landes sind als trocken oder extrem trocken klassifiziert.
Der nationale durchschnittliche Niederschlag liegt bei 270 mm im Jahr, abgesehen vom äußersten Süden, wo es auch im Winter regnet.
Mehr als 70 % des Niederschlags des Landes wird zwischen Dezember und März verzeichnet.
Die Sommermonate sind heiß mit Temperaturen von 35°C und mehr im Norden und Süden.
Die Wintertage sind angenehm, aber die Tiefsttemperaturen können in der Wintermitte bis unter den Gefrierpunkt fallen.
An der Küste ist es häufig nebelig, allerdings lichtet sich der Nebel vormittags und zieht erst am Nachmittag wieder auf.

STEUERN UND ZOLLGEBÜHREN

Alle Preise für Waren und Dienstleistungen enthalten eine Mehrwertsteuer von 15 %. Besucher können sich diese zurückerstatten lassen.

GELD

  • Währung: Der Namibische Dollar (N$) ist dem Südafrikanischen Rand angepasst und entspricht diesem. Der Südafrikanische Rand gilt auch als offizielle Währung und wird fast überall in Namibia akzeptiert.
  • Kreditkarten/Reisechecks: Reisechecks sowie Visa und Mastercard Kreditkarten werden weitgehend akzeptiert. Karteninhabern wird geraten vorher zu überprüfen, ob Ihre Karte von namibischen Banken akzeptiert wird. American Express und Diners Club Kreditkarten werden in Namibia nicht akzeptiert.

WAS SIE EINPACKEN SOLLTEN

Baumwollkleidung eignet sich für den namibischen Sommer besser als synthetische Stoffe. Die Winter sind gewöhnlich mild bis warm, das heißt für den Tag reicht leichte Kleidung und für morgens und abends braucht man eine Jacke oder einen Pulli, da es dann ziemlich kalt werden kann. An der Küste ist es oft kalt und windig, so dass warme Kleidung benötigt wird sowie eine Windjacke. Generell wichtig sind auch bequeme Schuhe.

Außerdem wichtig sind Fernglas, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme, Badetuch, Feuchtigkeitscreme, Lippenpflege und Mückenschutz. Steckdosen für elektrische Rasier (Spannung 250 V AC) sind in den größeren Hotels und staatlichen Resorts vorhanden. Es ist allerdings ratsam einen batteriebetriebenen oder gewöhnlichen Rasier mitzunehmen, wenn abgelegene Gebiete besucht werden.

GESUNDHEIT UND SICHERHEIT

  • Wir empfehlen ausdrücklich, dass Reisende alle Medikamente, die sie benötigen im Handgepäck mit sich führen
  • Wenn Sie nach Zambia reisen und nach Südafrika weiterreisen oder über Südafrika zurückfliegen, müssen Sie eine Gelbfieberimpfung vorweisen
  • Falls Sie unter Reiseübelkeit leiden, raten wir Ihnen nötige Maßnahmen vor der Reise zu tätigen, besonders wenn Sie mit einem Kleinflugzeug reisen werden.
  • In namibischen Lodges steht immer ein Erste-Hilfe-Kasten zur Verfügung. Wir empfehlen dennoch, dass Sie das Folgende für Ihren persönlichen Gebrauch zur Verfügung haben: Aspirin, Abführmittel, Imodium, Antihistamine, Verbandszeug, Elektrolyte und Feuchttücher.
  • Für aktuelle Informationen besuchen Sie die Webseite der Weltgesundheitsorganisation www.who.int

MALARIA

Obwohl Malaria hauptsächlich im Norden Namibias vorkommt, gab es auch Fälle in anderen Gebieten. Besucher können das Malariarisiko reduzieren indem Sie langärmlige Shirts und lange Hosen tragen, Mückenschutz regelmäßig auftragen und dort wo möglich unter einem Moskitonetz schlafen. Sollten Symptome wie Fieber, Zittern, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen sowie Durchfall und/oder Erbrechen auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und ihn darüber informieren, dass Sie sich vor kurzem in Malariagebiet aufgehalten haben.

BILHARZIA

Diese Krankheit wird von einem Parasiten übertragen, der in langsam fließenden Gewässern lebt. Bilharzia ist nur für Reisende, die die Caprivi oder Kavango Region besuchen relevant. Touristen sollten nicht in den Flüssen schwimmen, waschen oder das Wasser trinken.

DE-HYDRIERUNG

Dies ist eines der meist vorkommenden Probleme in Namibia, besonders in den Sommermonaten. Durch die hohe Verdunstungsrate bemerkt man den Wasserverlust kaum – Schweiß verdunstet fast sofort. Um Dehydrierung zu vermeiden, empfehlen wir täglich zwei bis drei Liter Wasser zu trinken. Frühe Warnsignale sind stumpfe, pochende Kopfschmerzen und ungewöhnliche Müdigkeit.

WASSER

Das Leitungswasser kann im ganzen Land getrunken werden, außer in abgelegenen ländlichen Gebieten, wo empfohlen wird gefiltertes oder abgefülltes Wasser zu trinken.

NASENBLUTEN

Durch das trockene Klima kann in den ersten Tagen der Reise oft Nasenbluten eintreten.

SCHLANGEN, SKORPIONE UND SPINNEN

Obwohl es eine Vielzahl von Schlangenarten in Namibia gibt, werden diese selten gesehen. Die meisten Schlangen sind scheu und lange verschwunden bevor sie von Menschen bemerkt werden. Trotz alledem empfehlen wir, dass Spaziergänge in der Natur in guten Wanderschuhen unternommen werden, am besten mit dicken Socken, die die Knöchel bedecken. Wenn Sie durch hohes Gras gehen, sollten die Beine und die Kleidung nach Zecken abgesucht werden, besonders in der Regenzeit.

Skorpione und Spinnen werden ebenso selten gesehen. Aktiver sind sie in der Regenzeit, an kühleren Abenden und in den frühen Morgenstunden. Der beste Weg um Stiche zu vermeiden, ist Schuhe zu tragen. Sollten Sie doch eine Spinne oder einen Skorpion in Ihrem Zimmer finden, bitten Sie Ihren Gastgeber das Tier zu entfernen. Lassen Sie Schuhe nicht über Nacht draußen stehen, da diese ein bequemes Versteck für Spinnen und Skorpione bieten. Außerdem haben Schakale einen unersättlichen Appetit auf Schuhe aller Art!

IMPFUNGEN

Wenn Gäste Zambia besucht haben oder dort auf Durchreise waren (das schließt Livingstone und Umgebung ein), wird ein Gelbfieberimpfzertifikat für die Einreise bzw. Durchreise in Südafrika und/oder Mozambique benötigt. Das Zertifikat kann beim Zoll oder den Einreisebehörden angefragt werden.

SICHERHEIT

Namibia ist ein friedliches, demokratisches und weitestgehend verbrechensfreies Land und ist sicher. Trotzdem gibt es, wie in vielen anderen Ländern unerwünschte Elemente. Bitte treffen Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen um einen sicheren und angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten:

  • Schließen Sie Ihr Fahrzeug immer ab und schalten Sie den Alarm ein - Lassen Sie keine Wertsachen im Auto, vor allem nicht sichtbar. Verschließen Sie Gepäck im Kofferraum
  • Achten Sie auf Taschendiebe
  • Verstauen Sie Ihre Reisechecks sicher – getrennt von anderen Checks
  • Machen Sie Kopien von Reisedokumenten und bewahren Sie diese sicher auf – separat von den Originalen.

Gestohlene Dinge: Sollten Sie das Pech haben, dass Ihnen persönliche Gegenstände gestohlen wurden, melden Sie dies bitte bei der nächsten Polizeistation wo Sie dann eine Fallnummer bekommen, die dann für Versicherungszwecke verwendet werden kann.

GENERELLES

  • Tragen Sie stets Sonnenschutz. Haben Sie immer Wasser bei sich – selbst bei kurzen Spaziergängen. Haben Sie immer einen Wasservorrat sowie etwas Obst oder Kekse im Auto.
  • Kreditkarten: Obwohl die Kriminalität in Namibia gering ist, sollten Sie Vorsichtsmaßnahmen bezüglich Bargeld und Kreditkarten treffen. Bei jeglicher Zahlung per Kreditkarte, auch im Restaurant, wird man Ihnen das Kartenlesegerät bringen. Lassen Sie die Karte nicht aus den Augen.
  • Geld abheben: In allen größeren Städten in Namibia stehen Geldautomaten zur Verfügung.
  • Banköffnungszeiten: variieren zwischen 08:00/09:00 – 16:00 an Wochentagen und bis ca. 11:00 an Samstagen.
  • Handyempfang ist meistens auf die Dörfer und Städte begrenzt und es kann auch zu Ausfällen kommen.
  • Tankstellen akzeptieren nur Bargeld. Es kann nicht mit Kreditkarte gezahlt werden. Die meisten größeren Städte sowie National Parks haben Tankstellen.
  • Ladenöffnungszeiten: Montag bis Freitag 08:00 – 17:00. Samstags schließen die meisten Geschäfte gegen 14:00; sonntags und feiertags sind die meisten Geschäfte geschlossen, bis auf ein paar Ausnahmen wie Supermärkte in größeren Städten.
  • Per Anhalter fahren: Es ist illegal Anhalter in Namibia mitzunehmen.
  • Zeitumstellungen: In Namibia gibt es zweimal im Jahr eine Zeitumstellung: vom Winter zum Sommer und umgekehrt:
    • Sommerzeit: GMT + 2 Stunden = erster Sonntag im September bis zum ersten Sonntag im April
    • Winterzeit: GMT + 1 Stunde = erster Sonntag im April bis zum ersten Sonntag im September

Selbstfahrertouren in Namibia

GENERELLES

  • Namibia besitzt ca. 5.000 km an Teerstraße und 40.000 km Kiesstraße
  • Touristen brauchen in den meisten Regionen Namibias kein Allradfahrzeug, ein SUV kann allerdings hilfreich sein.
  • In Namibia herrscht Linksverkehr.
  • Für den Fahrer und alle Mitfahrenden herrscht Anschnallpflicht.
  • Telefonieren während der Fahrt ist illegal.
  • Die Geschwindigkeitsbegrenzung für Teerstraßen ist 120 km/h. Wir empfehlen Besuchern nicht schneller als 100 km/h zu fahren. Die Höchstgeschwindigkeit auf Kiesstraßen ist 80 km/h. Allerdings sind nicht alle Kiesstraßen gleich. Bitte passen Sie die Geschwindigkeit den Straßenbedingungen an. Wenn nicht anders angezeigt, herrscht Innerorts eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h.
  • Vermeiden Sie es nachts sowie bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang zu fahren. Die Sicht ist schlecht und Tiere sind dann besonders aktiv. In vielen Gebieten grasen Rinder, Pferde, Esel, Ziegen und Wild am Straßenrand – Warzenschweine und Paviane kreuzen häufig ohne Vorwarnung die Straße.
  • Bei Nebel oder schlechter Sicht ist es ratsam die Scheinwerfer einzuschalten.
  • Achten Sie auf Straßenschilder, besonders die die Kurven anzeigen, Viehgitter oder trockene Flussbette. In all diesen Fällen ist die Geschwindigkeit zu reduzieren.
  • Nehmen Sie sich bei Regen in Acht vor rutschigen Straßen, fließendem oder stehenden Gewässer in (vorher trockenen) Flussbetten. Überprüfen Sie die Wassertiefe bevor Sie den Fluss überqueren. In den meisten Fällen sinkt der Wasserstand nach ein paar Stunden wieder.
  • Überprüfen Sie wo Sie unterwegs tanken können. Planen Sie voraus und tanken Sie bei jeder Gelegenheit, da es wenige Tankstellen gibt und diese weit auseinander liegen. Bitte beachten Sie, dass Benzin nur bar bezahlt werden kann. An Tankstellen gibt es keine Selbstbedienung. Ein Mitarbeiter wird Ihnen behilflich sein.
  • Polizeistationen: Bei der Ein- bzw. Ausfahrt von größeren Städten kann es Straßensperren der Polizei geben. Halten Sie an und warten bis der Beamte Ihnen anzeigt, dass Sie weiterfahren dürfen. Sie können geben werden den Führerschein oder Pass vorzuzeigen.
  • Wir raten Touristen den Pass und Führerschein stets bei sich zu haben.
  • Der Reifendruck ist sehr wichtig damit das Fahrzeug einen guten Halt auf der Straße hat. Achten Sie darauf, dass der Druck bei dem vom Fahrzeughersteller empfohlenen Wert liegt.
  • Überprüfen Sie Öl, Wasser und Reifendruck wenn Motor und Reifen kalt sind.
  • Die Zufahrtstraßen zu Gästefarmen haben oft viele Schlaglöcher, fahren Sie deshalb bitte langsam und vorsichtig.
  • Obwohl platte Reifen bei der nächsten Tankstelle repariert werden können, liegen diese meist in viel bewohnten Gebieten. Deshalb sollten Besucher unterwegs einen Reifen wechseln können. Bevor Sie mit dem Mietwagen losfahren, überprüfen Sie, dass alle notwendigen Werkzeuge und der Ersatzreifen im Auto sind.
  • Die meisten namibischen Autoverleiher vergeben gratis einen Satz detaillierter Straßenkarten.

FAHREN AUF KIESSTRAßEN

  • Die Geschwindigkeit sollte nicht mehr als 80 km/h betragen und wir empfehlen die Scheinwerfer einzuschalten, da das Fahrzeug dann in den Staubwolken auf der Straße leichter zu sehen ist.
  • Bei entgegenkommendem Verkehr reduzieren Sie die Geschwindigkeit und halten sich links – achten Sie auf Sand, der sich am Straßenrand aufgehäuft haben kann.
  • Vermeiden Sie es auf Kiesstraßen zu überholen; aber falls notwendig warten Sie auf einen langen freien Abschnitt. Stellen Sie sicher, dass der Fahrer des anderen Fahrzeugs Sie zu Kenntnis genommen hat. Fahren Sie ein bisschen nach rechts, so dass Sie sehen können und gesehen werden. Wenn Sie überholen, bleiben Sie auf der rechten Seite bis Sie genug Abstand zu dem anderen Fahrzeug haben und fahren erst dann zurück auf die linke Seite. Auf Kiesstraßen schleudern die Reifen Steine in die Luft, die die Windschutzscheibe des Fahrzeugs, das Sie überholen beschädigen könnten. Behalten Sie dies im Hinterkopf, wenn Sie in ländlichen Gebieten Eselkarren oder Fußgänger überholen und fahren Sie langsamer!
  • Vermeiden Sie abruptes wenden.
  • Vermeiden Sie plötzliches und/oder hartes Bremsen.

CHARTERFLÜGE

Charterflüge bieten Reisenden die Möglichkeit die Reisedauer zu reduzieren, entlegene Orte zu erreichen und Namibias spektakuläre Landschaften aus der Luft zu betrachten. Viele Lodges sind so isoliert, dass Sie nur mit dem Flugzeug erreicht werden können. Glücklicherweise, ist Namibia mit vielen guten Landebahnen gesegnet. Fast jede Lodge und jeder Ort hat einen in der Nähe. Charterflüge sind eine teurere Option sind aber perfekt für Gruppenreisen, VIP Safaris oder einfach als zusätzlicher "flight- seeing" Tagesausflug. Die Flugzeuge variieren in der Größe, aber die meisten Charterfirmen gebrauchen die Cessna 210. Bei Flugtaxis werden die Flugzeiten von den Charterfirmen einen Tag vor Abflug festgelegt, da mit diese in den Zeitplan für die Flüge passen. Deshalb können die Flugzeiten nicht vorher angegeben werden. Bei privaten Charterflügen wird der Zeitplan individuell an die Kunden angepasst.

GEPÄCKBESTIMMUNGEN BEI CHARTERFLÜGEN

  • Aus Sicherheitsgründen haben Kleinflugzeuge bei Transfers eine Gepäckbegrenzung von 15 kg plus 5 kg Handgepäck (20 kg insgesamt) pro Person, verpackt in Weichgepäck.
  • Bitte beachten Sie, dass wenn ihr Gepäck zu schwer oder in falschen Koffern verpackt ist, Sie gebeten werden können, umzupacken und/oder Sie müssen einen zusätzlichen Platz buchen oder einen zusätzlichen Privatflieger, der Ihr Gepäck transportiert. Dadurch entstehen Ihnen Extrakosten.
  • Bitte benutzen Sie keine Hartschalenkoffer oder Koffer mit Rädern, da diese nicht in die Kleinflugzeuge passen.

Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihren Agenten informieren, falls einer der Passagiere über 100 kg wiegt, da diese Information an die Charterfirma weitergegeben werden muss, wenn die Buchung gemacht wird. Dies ist aus logistischen und Sicherheitsgründen notwendig. Es können zusätzliche Gebühren anfallen, je nach den Bedingungen der Charterfirma.

GRENZÜBERGÄNGE

Bei Grenzübergängen müssen Sie Ihren Pass vorzeigen und manche Passinhaber können vor Ankunft ein Visum beantragen müssen, um einreisen zu können. Bitte überprüfen Sie die Einreisebedingung bei der Botschaft bzw. beim Konsulat.

Selbstfahrer können gebeten werden ein Zertifikat der Mietwagenfirma vorzulegen, das Sie dazu ermächtigt den Mietwagen über die Grenze zu fahren. Zusätzlich wird eine schriftliche Bestätigung der Autoversicherung benötigt. Selbstfahrer können auch gebeten werden zu beweisen, dass Sie die lokalen Sicherheitsbedingungen im Straßenverkehr erfüllen. Es wird zum Beispiel überprüft ob Ausstattung wie Feuerlöscher, Sicherheitswesten, Warndreieck sowie Reflektoren vorne und hinten am Auto vorhanden ist. Was genau erforderlich ist, sollte vor Abholung des Mietwagens geprüft werden. Es können auch Gebühren oder Zollkosten für den Grenzübergang anfallen, um das Auto zeitweise zu importieren. Obwohl die unten angegeben Zeiten korrekt waren als das Dokument erstellt wurde, ist es sinnvoll diese vor Reiseantritt noch einmal zu überprüfen (besonders bei den kleineren Grenzübergängen).

Namibia/Angola Sommer Winter
Ruacana 08:00 – 19:00 07:00 – 18:00
Omahenene 08:00 – 19:00 07:00 – 18:00
Oshikango 08:00 – 19:00 07:00 – 18:00
Katitwe 06:00 – 18:00 06:00 – 18:00
Rundu 06:00 – 18:00 06:00 – 18:00
     
Namibia/Zambia    
Katima Mulilo 06:00 – 18:00  
     
Namibia/Botswana    
Ngoma 06:00 – 18:00 06:00 – 18:00
Muhembo 06:00 – 18:00 06:00 – 18:00
Tsumkwe 06:00 – 18:00 06:00 – 18:00
Buitepos/Mamuno 07:00 – 24:00 06:00 – 23:00
     
Namibia/Südafrika    
Velverdiend/Mata Mata 08:00 – 16:30 07:00 – 15:30
Klein Manasse/Rietfontein 08:00- 16:30 07:00 – 15:30
Ariamsvlei/Nakop 24 Stunden 24 Stunden
Velloorsdrif/Onseepkans 08:00 – 16:30 07:00 – 15:30
Noordoewer/Vioolsdrif 24 Stunden 24 Stunden
Sendenlingsdrift 07:00–24:00 07:00–23:00
Oranjemund 06:00–22:00 07:00–23:00
     

JAHRESZEITEN IN NAMIBIA

Namibia hat Wetterverhältnisse, die typisch für Länder mit Halbwüsten sind. Die Tage sind heiß und die Abende sind kühl. Während der Wintermonate ist es tagsüber recht mild, aber die die Nächte können sehr kalt werden. Reisenden nach Namibia wird empfohlen sich für beide Szenarios zu rüsten, wobei Schichten die beste Wahl ist. Eine warme Jacke für kühle Morgen, die dann ausgezogen werden kann, wenn es tagsüber warm und sonnig wird. Die beste Reisezeit um Namibia zu besuchen ist Juni bis Oktober. Das Wetter ist angenehm und dadurch, dass es trockener ist, versammelt sich das Wild an den Wasserlöchern, da die Wasservorräte knapp werden. Dadurch vermeidet man auch die große Sommerhitze.

  • Winter (May – September) Tagsüber liegt die Temperatur zwischen 10°C und 25°C, so dass die Tage warm und angenehm sind. Frost ist in Namibia ungewöhnlich, aber in seltenen Fällen wurden auch kleine Schneefälle im Süden aufgezeichnet. Die Abende können ziemlich kühl werden mit Temperaturen zwischen -1°C und 5°C.
  • Sommer (Oktober – April) Regenzeit

Namibia bietet Besuchern eine unglaubliche Vielzahl and Biomen. Von der Namib Wüste zu den grünen Landschaften im Norden – das Land bietet alles in einem. Die Regenzeit liegt zwischen Oktober und April und bringt in einigen Gebieten im Norden einen Niederschlag von durchschnittlich 700 mm mit sich. Die trockeneren Gebiete im Süden messen Werte um die 150 mm, wobei die Wüstengebiete nur rund 20 mm bis 50 mm verzeichnen. Dies reicht der gut angepassten Wüstenflora allerdings aus. Das Regen den Verkehr behindert ist selten, allerdings sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie durch den Norden fahren. Sturzfluten können vorkommen. Seien Sie deshalb bitte vorsichtig, wenn sie durch abgelegene und ländliche Gebiete fahren. Aufgrund von Namibias Wüstenklima mit heißen Tagen und kalten Nächten, wird Besuchern geraten für beide Szenarios zu packen.

ELEKTRIZITÄT

Viele Safari Camps und Lodges werden per Generator betrieben und nur wenige haben 24 Stunden Strom. Manche Camps werden keine Stromversorgung in den Gästezimmern haben, bieten aber im Hauptgebäude Stromquellen um Akkus zu laden. Das meist genutzte System sind runde Drei-Punkt- Stecker und europäische Doppelstecker. Um sicher zu gehen, sollten Sie einen internationalen Adapter mitnehmen.

FAMILIENREISEN

Namibia bietet wundervolle Safari Erfahrungen für die ganze Familie. Das allgemeine Mindestalter für Kinder ist 12, aber viele Camps nehmen unter bestimmten Bedingungen auch Kinder zwischen 6 und 12 Jahren auf. Wildlife-Aktivitäten können eine Altersbegrenzung haben und unterliegen der Einschätzung des Leiters. Bedingungen wie ein Privatfahrzeug oder begrenzte Aktivitäten können je nach Camp oder Lodge zutreffen. Manche Unterkünfte verlangen, dass ein Kind unter 12 das Zimmer mit einem Erwachsenen teilt. Die meisten Unterkünfte allerdings haben Familienzimmer. Von diesen gibt es aber oft nur einen pro Unterkunft, so dass rechtzeitige Buchung besonders wichtig ist. Es kann Kinderermäßigung geben. Dies hängt allerdings von der Lodge und der Saison ab.

MAHLZEITEN

Während Ihres Aufenthalts können Sie eine Vielfalt an Mahlzeiten genießen und alle Camps bieten etwas typisch Afrikanisches im Menu. Bei Safaris sind viele Camps und Lodges auf All inclusive Basis gebucht, bitte beachten Sie aber, dass bei Getränken nur lokale Getränke eingeschlossen sind und keine Premiummarken. Überprüfen Sie Ihren Reiseverlauf für Details. In großen Städten werden meistens nur Frühstück und Übernachtung gebucht.

Auch für spezielle Ernährungsbedürfnisse kann gecatert werden, vorausgesetzt Ihr Buchungsagent wurde vorher über diese informiert. Bitte beachten Sie, dass spezielle glutenfreie oder vegane Mahlzeiten nicht immer zur Verfügung stehen und Sie besondere Anforderungen bitte Ihrem Agenten mitteilen. Genauso geben Sie bitte Nahrungsmittelallergien rechtzeitig an.

SPRACHE

Englisch ist die offizielle Amtssprache Namibias und weit verbreitet bei Tourguides und den Mitarbeitern von Camps und Lodges. In der breiten Bevölkerung wird allerdings nicht jeder fließend Englisch sprechen, da viele mit verschiedenen Stammessprachen als Muttersprache aufgewachsen sind.

FOTOGRAFIEREN

  • Es ist untersagt in der Nähe von Militär- und Regierungsgebäuden, Grenzübergängen und Flughäfen zu filmen oder fotografieren. Fragen Sie immer um Erlaubnis bevor Sie andere Leute fotografieren.
  • Falls Sie mit einer großen Menge an Fotoausrüstung (große Objektive, Stative, usw.) reisen, müssen Sie evtl. für einen zusätzlichen Sitz auf einem Charterflug zahlen um die Ausrüstung unterbringen zu können. Bitte wenden Sie sich an Ihren Reiseberater.

SHOPPING

Es gibt viele Orte an den Souvenirs wie Kunsthandwerk, einschließlich Körbe, Perlenstickerei, Masken und Holzschnitzerei gekauft werden können. In den Städten gibt es viele Geschäfte, die lokales Handwerk anbieten und viele Camps und Lodges haben kleine Kuriositätengeschäfte.

TRINKGELD

Obwohl Trinkgeld geben keine Pflicht ist, ist es eine weltweit anerkannte Form um Danke zu sagen und ist bei allen Angestellten sehr willkommen. Das Trinkgeld sollte das Servicelevel, welches Sie auf Ihrer Reise erfahren haben wiederspiegeln und wenn Sie nicht zufrieden waren, ist es nicht zwingend Trinkgeld zu geben. Wenn Sie aber außergewöhnlich guten Service vom Tourguide, dem Housekeeping und/oder dem Lodgepersonal im Allgemeinen erhalten haben, möchten Sie vielleicht etwas mehr geben als gewöhnlich. Trinkgeld in Euro und US-Dollar werden generell akzeptiert.

VISAS & REISEDOKUMENTE

Die folgenden Dokumente sollten Sie während der Reise bei sich haben:

  • Flugtickets und/oder Belege über elektronische Tickets für Ihren Flug
  • eine beglaubigte Farbkopie Ihres Passes und anderen wichtigen Dokumenten, falls die Originale verloren gehen oder gestohlen werden. Bewahren Sie Kopien und Originale getrennt auf.
  • Einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist und sechs freie Seiten hat.

Staatsbürger bestimmter Länder müssen bereits im Voraus ein Visum für die Einreise nach Namibia beantragen. Bitte beachten Sie bei der Buchung, dass die Bearbeitungszeit bei manchen Visa bis zu drei Monate dauern kann.

Bitte beachten: Es liegt in der Verantwortung des Reisenden die für Ihn geltenden Visabestimmungen vor der finalen Bestätigung zu überprüfen. Für aktuelle Visabestimmungen wenden Sie sich bitte an Ihre Botschaft oder Ihr Konsulat.

PERSÖNLICHE AUSRÜSTUNG

  • wasserfeste Taschen mit Reißverschluss um persönliche Gegenstände und Speicherkarten staubfrei und/oder trocken aufzubewahren
  • Taschenlampen werden von den meisten Lodges zur Verfügung gestellt.
  • Kameraausrüstung, Ferngläser, Batterien, Ersatzakkus und Speicherkarten für Digitalkameras sind besonders wichtig, da es nur begrenzte Möglichkeiten gibt die Fotos herunter zu laden.

REISEVERSICHERUNG

  • Wir empfehlen sehr, dass Reisende vor Reiseantritt nach Namibia eine Reiseversicherung abschließen. Camps und Lodges in Namibia haben strenge Stornobedingungen, so dass die Versicherung bei unvorhersehbaren Ereignissen aufkommen sollte.
  • Sichern Sie sich für den Fall von Stornierung und Kürzung ab und schließen Sie eine Auslandskrankenversicherung, Gepäckversicherung und Notfallrettung ab. Dies wird von uns für alle Safaris empfohlen.


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